Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung, die auf einem Grundstück liegt. Sie verpflichtet den Eigentümer, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen – etwa einen Weg für Nachbarn offenzuhalten oder Abstandsflächen einzuhalten.
Baulasten werden nicht im Grundbuch, sondern in einem speziellen Baulastenverzeichnis geführt. Für Käufer können sie große Bedeutung haben, da sie die Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks einschränken.
Für Verkäufer bedeutet das: Wer sein Haus oder Grundstück anbietet, sollte über bestehende Baulasten informiert sein. Beim Direktankauf wird die Prüfung dieser Lasten vom Käufer übernommen, sodass Eigentümer keine zusätzlichen Schritte unternehmen müssen.
Alexander kauft und verkauft Immobilien im Weinviertel – Häuser, Wohnungen, Grundstücke. Die Begriffe in diesem Glossar erklärt er so, wie er sie auch im Kundengespräch erklärt: verständlich und ohne Paragraphendeutsch. Wenn nach dem Lesen noch etwas offen ist: einfach fragen, das kostet nichts.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde sorgfältig recherchiert, dient aber ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung im Einzelfall. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Rechtsanwalt, Notar oder Steuerberater. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 09/2025